Die 100 Wichtigsten Dinge / Ausstellung

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Idee | Konzeption | Texte Timon Karl Kaleyta, Tilman Ezra Mühlenberg, Martin Martin Schlesinger, Mischa Lorenz, Samira El Ouassil, Jerome Vazhayil
Fotos | Exhibition-Design | Plakat Mischa Lorenz
Sprecher Andreas Potulski
Gastautoren Volker Panzer, Claudius Seidl et. al.

Aus welchen Dingen könnte die Welt nach ihrem Untergang vollständig rekonstruiert werden? Welche 100 Dinge sind somit als die wichtigsten überhaupt zu bezeichnen? In der phänomenologischen Installation und der gleichlautenden Publikation Die 100 wichtigsten Dinge des Instituts für Zeitgenossenschaft (IFZ) wird ein Prinzip und eine eigenständige Argumentation sichtbar, die sich einerseits einer schlichten Gegenständlichkeit der Kunst und andererseits auch einer rein geisteswissenschaftlichen Erfassung der Dinge entzieht.

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Mit Die 100 wichtigsten Dinge eröffnet, besetzt und erforscht das IFZ den kleinen, bisher vernachlässigten Sprach-, Denk- und Wissenskosmos, der knapp über der Normalsprache und der dokumentarischen Darstellbarkeit der Welt sowie scharf unter der Begrifflichkeit und der abstrahierenden Visualisierungskultur theoretischer Weltanschauung zu verorten ist.

Zwischen konkreter Materialität und immaterieller Abstraktion wird nach dem Überdinglichen gesucht, das sich dem Stofflichen wie auch der Sprache entzieht und genau dadurch evident wird.
Zwischen Ding und Deskription entsteht so die erste hinreichend ausführliche Enzyklopädie der Welt unter zeitgenössischen Bedingungen.

Kreismuseum Peine

 

Präsentationen

19.3.-30.4.2017 | Die 100 wichtigsten Dinge | Kreismuseum Peine

31.08.2013 | Düsseldorf Denken – Jahrhundertschau des Wissens, im Rahmen des Projekts ‘Größenwahn im Reservat’,
Atelier Horst Wackerbarth, Düsseldorf

15.12.2012 | Junge Nacht 2012 | Museum Kunstpalast, Düsseldorf